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26. April 2018

Übung: Vermisste Personen bei Garagenbrand

Die diesjährige Frühjahrsübung bzw. zeitgleich auch die Monatsübung, führte uns nach Kimmerting, zu einem etwas abgelegenem Grundstück.

Dort angekommen stand wie üblich zuerst die Lageerkundung durch die Einsatzleitung an. Nachdem klar war, dass zwei Personen vermisst werden, wurde sofort ein Suchtrupp in das angrenzende Waldstück gesendet, um nach diesen ausschau zu halten.

Da sich der Atemschutztrupp bereits bei der Anfahrt mit den Atemschutzgeräten ausrüstete, konnte diesem ebenfalls gleich die Aufgabe erteilt werden, sich in die „brennende“ Garage vorzuwagen, um dort nach verletzten Personen bzw. nach Gefahrengut zu suchen.

Für die Mannschaft des Kleinlöschfahrzeuges, stand im Mittelpunkt das Aufbauen der Löschleitung vom ein paar Meter entfernten Bach. Das von diesem Gewässer genügend Wasser entnommen werden konnte, wurde dazu ein kleiner Damm errichtet, wodurch mittels Schwimmsauger ausreichend Wasser aufgenommen und an die Brandstelle befördert werden konnte.

Nachdem vom Atemschutztrupp eine Person aus der Garage gerettet werden konnte, die gefunden Kanister im Freien waren, sowie kein Verletzter mehr ausgemacht wurde, konnte die Suche nach dem zweiten Vermissten in der Garage eingestellt werden.

Kurz darauf hieß es, die zweite Person liege regungslos auf einem Silo. Sofort wurde dafür die Schiebeleiter in Stellung gebracht, und ein Retter mittels Sitzgurt und Rettungsleine zum Verletzten hochgeschickt. Anschließend wurde dem Vermissten der Sitzgurt umgeschnallt, und dieser vom Silo langsam abgeseilt, sodass eine Übergabe an den Rettungsdienst ermöglicht werden konnte.

Mit der Übergabe des Verletzten wurde die Übung für beendet erklärt. Nach dem Aufräumen der Gerätschaften fand an Ort und Stelle noch eine kurze Nachbesprechung statt, bevor es wieder ins Feuerwehrhaus ging, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

In diesem Sinne auch ein Dankeschön an die Besitzer des Gebäudes, die uns diese tolle Übung ermöglichten.

Artikel vom 29.04.2018, 17:04 | Dominik Sonnleitner