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19. Februar 2016

Jugend fährt nach Linz

Die Besichtigung des Musiktheaters, in dem ca. 800 Personen arbeiten, startete gleich beim Haupteingang und ging dann durch das ganze Haus. Zuerst Probesitzen im großen Theatersaal mit Erklärung der Beleuchtung, des Konzertgrabens und der Bühne. Dann ging es hinunter in das Untergeschoß wo der Probenraum für das Orchester begutachtet wurde. Weiter ging es dann wieder im Erdgeschoß mit der Bühne und den beiden angrenzenden Seitenbühnen und der hinteren Bühne, die als Abstellräume für Kulissenelemente verwendet werden. In den hinteren Räumen erklärten die Schlosser, Tischler und Elektriker der Jugend wie sie diverse Bühnenteile wie zum Beispiel ein 4m hohes Pferd nach einem nur wenige Zentimeter großen Modell herstellen. Danach ging es vorbei an den Probenräumen für die Künstler und hinauf in den 3. Stock in dem die ganzen Kleider geschneidert werden.

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Der zweite Teil des Ausflug führte nach Leonding zum Feuerwehrausrüster Rosenbauer ins Werk 2, organisiert von unserem Anzinger Rudi. Zuerst wurden uns wichtige Einzelkomponenten vorgestellt. Zum Beispiel die Hochdruckpumpe für den Panther, die 15000l in nur 1½ Minuten verspritzen kann. Danach ging es weiter in der riesigen Produktionshalle, die prinzipiell für 2 Fahrzeuggruppen unterteilt ist, nämlich die normalen Feuerwehrfahrzeuge und die Panther. Bei den Standard Feuerwehrfahrzeugen wird nach und nach der gesamte Aufbau auf einen vom Kunden gewünschten Motorwagen montiert. Das meist verwendete Material ist dabei aus gewichtsgründen natürlich Aluminium. Am Ende der Produktionskette steht dann die Endkontrolle und die Beladung. Beim Panther funktioniert die Herstellung mit bereits vorgefertigten Modulen wie z.B. Fahrerkabine, Mannschaftsraum, Wassertank,… somit ist der Aufbau in beinahe zwei Arbeitstagen erledigt.

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Nach dem Mittagessen bei der Fa. Rosenbauer ging es wieder zurück nach Linz wo noch für ca. 2 Stunden Eis gelaufen wurde. Einige hatten sich die Schlittschuhe bereits mitgenommen und für die andere mussten noch welche ausgeliehen werden. Sowohl drinnen und draussen konnte dann passend zur Musik im Kreis gelaufen werden. Und obwohl es für manche das erste Mal auf dem Eis war, schaffte jeder am Ende eine ganz Runde ohne Halten an der Bande.

Um 14:30 ging es dann wieder zurück ins Mühlviertel und nach einem Abstecher beim McDonalds mit einem Donut für jeden ging der Ausflug dann zu Ende.

Artikel vom 22.02.2016, 16:02 | Tobias Sonnleitner